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Auf der Warnow bei Rostock

Logo der RuderfreundeDas vierte Mal in Mecklenburg-Vorpommern. Dieses Jahr rund um Rostock auf der Warnow. Rostock als bekannte Hanse- und Universitätsstadt mit ihren etwa 200.000 Einwohnern hatten wir bisher nicht auf dem Schirm. Durch die Nähe für die Meisten von uns und das naturnahe Ruderrevier auf jeden Fall eine gute Wahl.

Die Anreiserouten Nord (Rudi, Kai, Manni und Matze) und Süd (Bauer) führten über Ratzeburg. So haben wir uns am Himmelfahrtstag zur Mittagszeit bei Andreas auf einen Begrüßungskaffee getroffen, direkt am Küchensee. Hier wurde im letzten Jahr der Kinofilm ADAMS ACHT mit den Ruderszenen abgedreht, wir freuen uns auf die Weltpremiere im August im Kurpark, auch vom Balkon aus zu sehen.

Nach 125 km Anreise dann Ankunft in Rostock. Unser Standquartier ist das Athletenhaus 1 beim Olympischen Ruderclub Rostock von 1956 in Kessin. Hier haben wir 3 Räume mit Betten zum Übernachten inkl. Bettwäsche. In dem Haus ist auch eine kleine Wohnküche mit Esstisch, Fernseher sowie Kaffeemaschine, Wasserkocher, Kühlschrank, Geschirr und Besteck. Wir bekommen den Gig-Doppelvierer „Challenge Day“ – in der wooden edition. Vielen Dank an den ORC Rostock für diese Möglichkeiten. Und Chris (Bundesstützpunktkoordinator) gab uns noch eine Führung zu den Räumlichkeiten des Bundestützpunkts und Landesruderverbands. Aufgrund des unbeständigen Wetters führte uns ein kleiner Spaziergang entlang der Warnow, Idylle pur. Danach Grillen draußen und Essen am Esstisch in unserem Reihenendhaus mit Blick auf den Bootssteg und die Warnow.

An allen Tagen waren die Athletinnen und Athleten des Bundesstützpunkts bereits früh am Rudern. Wir bewunderten die Tragetechniken von Boot und Skulls oder Riemen. Eine Bäckerei war nur 600 Metern entfernt, so gab es morgens frische Brötchen. Nach einem ausgiebigen Frühstück mit Rührei und Tomate-Mozzarella ging es zur ersten Ruderetappe auf die Warnow, auf dem Wasser um 12.30 Uhr. Das Boot „Challenge Day“ stellt aufgrund der Bootseinstellungen wirklich eine Herausforderung dar – oder hat es doch nur mit dem alterstypischen Bauchumfang zu tun? Durch das Naturschutzgebiet Unteres Warnowland, kurz unterbrochen durch die Überquerung der A20, schlängelt sich der Fluss, auf dem Verbrennermotoren nicht erlaubt sind. Nach dem Steg in Papendorf (nach 5 km) gibt es erst wieder in Benitz (nach 13 km) einen Bootssteg. Hier haben wir auch gewechselt und nach Brötchen- und Wasserpause (!) uns auf den Rückweg gemacht. Nach gemütlichen 5 Stunden und 26 km waren wir zurück in Kessin. Am Abend dann mit dem Auto zu Mr. Wu, einem asiatischen „All you can eat & drink“ Buffetrestaurant in Rostock, nun ja … wir hätten auf den heimischen Trainertipp von Dirk mit dem Inder in Schwaan hören sollen.

Am Samstag war das Wetter weiterhin unbeständig. In alle Ruhe ausgiebig gefrühstückt, dabei die Funktion Spotify Jam entdeckt. Wir haben uns dann für einen Ausflug ins touristisch erschlossene Warnemünde entschieden mit Strandspaziergang und Promenadenbummel. in „zweiter Reihe“ dann Kaffee und Kucken in Warnefornien, lecker. Zurück in Kessin und nach den Bundesligaergebnissen dann doch um 18 Uhr im Boot zur Mühlendammschleuse, eine gute Idee. Nach dieser Sporteinheit ein Stegbier und ein Gruppenfoto. Danach noch einmal gegrillt. Wenn schon ein Fernseher in unserem Haus war, dann auch noch das Kulturangebot nutzen und das ESC-Finale sehen mit Dara aus Bulgarien und „Bangaranga“. Nicht alle haben das Voting bis zum Ende verfolgt, wir werden älter …

Am letzten Tag in Rostock wieder gut gefrühstückt. Danach aufgeräumt und Sachen gepackt. Sightseeing der Altstadt und Hafen lockte noch nach Rostock. Sonniges und windiges Wetter war der Rahmen für den 34. Rostocker Citylauf mit 3.501 mit Teilnehmerinnen und Teilnehmer für Start und Ziel am Rathaus. Die „Rathausschlange“ ist ein kleines und bekanntes bronzenes Fabelwesen an der nördlichen Doppelsäule des Rostocker Rathauses. Sie dient als beliebtes Fotomotiv und soll der Legende nach Glück bringen, wenn man ihren Kopf streichelt (CRYPTONEUM Legenden-Museum). Das haben wir natürlich gemacht. Weiter zum Brunnen der Lebensfreude am Universitätsplatz. Der begehbare Brunnen hat in der Bevölkerung auch Porno-Brunnen genannt. Gleich nebenan noch das Denkmal des Straßenmusikers Michael Tryanowski, bekannt als „Spielmann-Opa“. Am Kröpeliner Tor vorbei zum Hafen und am Sunset Kutter noch ein letzter gemeinsamer Kaffee. Männer, schön wars.

Unser Programm 2026

  • Do, 14. Mai: Treffpunkt 11.30 Uhr in Ratzeburg bei Andreas in Ratzeburg, Anreise zum Olympischer Ruderclub Rostock von 1956, Neubrandenburger Str. 47, 18196 Kessin. Aufgrund des unbeständigen Wetters kleiner Spaziergang entlang der Warnow.
  • Fr, 15. Mai: stromab auf der Warnow zum Bootssteg nach Benitz, dort Fahrerwechsel und zurück, 26 km
  • Sa, 16. Mai: Ausflug nach Warnemünde. Kleine Ausfahrt mit dem Boot zur Unterwarnow in Richtung Rostock zur Mühlendammschleuse, 6 km. Danach Grillen am Bootshaus und Kulturprogramm
  • So, 17. Mai: Sightseeing in Rostock und Abreise

Wir waren dabei

  • Kai
  • Rudi
  • Matze
  • Manni
  • Bauer
  • Andreas

Streckenbeschreibung

Impressionen

XXIX

Das Himmelfahrtskommando XXIX dann vom 6. bis 9. Mai 2027 …